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Das ist der Terror, vor dem die Menschen fliehen #ParisAttacks

#prayforparis via UN Foundation

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wird Frankreich vom islamistischen Terror erschüttert. Diesmal scheint es direkt der IS zu sein, der seinen brutalen Arm nach Europa ausstreckt. Warum?

Mit seinem blanken Terror im Herzen Europas will der Islamistische Staat den Konflikt provozieren, den er als Feindbild schon lange propagiert: Der Westen gegen den Islam. Wir sollen aufgehetzt werden gegen unsere muslimischen Nachbarn, gegen die Flüchtlinge. Wir sollen misstrauisch werden gegenüber denen, die zu uns kommen. Und wenn diese Front erstmal herbei terrorisiert wurde, werden Ausgrenzung und Aggression nicht lange auf sich warten lassen. So will der Islamistische Staat die Moslems in Europa unter seine Fahne zwingen.

Jeder Flüchtling schwächt den IS. Aber mit seinem Terror versucht er die Flüchtlinge aus seinem Herrschaftsbereich indirekt wieder unter seine Knute zu zwingen: Mit dem Terror soll Fremdenhass in Europa provoziert werden. Wenn es dem IS gelingt, dass wir Muslimen und Zuwanderern misstrauen, sie ausgrenzen, diskriminieren und irgendwann womöglich sogar verfolgen… dann hat der Islamistische Staat gewonnen. Dann hat er seine stärkste Waffe – das Feindbild „der Westen gegen den Islam“ – zur Wirklichkeit gebombt.

Die willigen Werkzeuge des Islamismus: AfD, Pegida, neue und alte Nazis

Der Plan des IS geht auf und der braune Rand unserer Gesellschaft ist breiter als befürchtet. Mit ihrer unterträglichen Hetze versuchen Rechtspopulisten unsere Gesellschaft zu spalten. Und es ist erschreckend, wer ihre willigen Helfer sind:

Solche Äußerungen sind nicht nur zutiefst unmenschlich und pietätslos. Mit solcher sublimen Hetze wird das Geschäft der Terroristen betrieben.

Willkommenskultur ist der größte Feind des islamistischen Terrors

Der Journalist Bernd Ulrich bingt das in seinem Artikel auf ZEIT online auf den Punkt: Mehr Überwachung, Sicherheitsbehörden und Geheimdienste haben uns im Kampf gegen den Terrorismus nicht weitergebracht. Was der Westen bisher unternommen hat, hat die Lage nur verschlimmert. Ein neues Denken und Handeln tut not, eines, dass die Geflüchteten, die Gutwilligen mitnimmt und sie so behandelt, wie wir behandelt werden wollen. Und unsere Willkommenskultur ist ein erster Schritt dahin.

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