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offener Brief an meine Mitarbeiter*innen in der Notunterkunft Kiriat-Bialik – mampels welt

Liebe Kolleginnen und Kollegen! In den nächsten Tagen und Wochen endet ein gemeinsamer Weg.  Seit November 2015 betreuen wir die zu einer Notunterkunft  umfunktionierte Turnhalle in Lankwitz. Bis z…

Quelle: offener Brief an meine Mitarbeiter*innen in der Notunterkunft Kiriat-Bialik – mampels welt

Von guten und von schlechten Nachrichten

Die große Zahl der Flüchtlinge 2015/2016 war eine enorme Herausforderung für ehrenamtliche wie hauptamtliche Helferinnen, Helfer und die Infrastruktur. Aktuell kommen drastisch weniger Flüchtlinge nach Deutschland, viele Flüchtlinge konnten inzwischen die Behelfsunterkünfte verlassen. Etliche mussten und müssen noch Deutschland ganz verlassen. Die Integrationsarbeit kommt in den Alltagsmodus.

Das bedeute für viele eigens engagierte Kräfte allerdings auch den Verlust ihres Arbeitsplatzes. So ist des einen Freud‘ des anderen Leid.

In dem Artikel verabschiedet sich der Berliner Sozialunternehmer Thomas Mampel von seinen Mitarbeitern, die eine Notunterkunft durch alle Untiefen manövriert haben.

Auch in Hannover ist die Lage nicht anders. Auch wir schulden jenen Dank, die sich weit über einen normalen Arbeitsvertrag hinaus für „ihre“ Flüchtlinge eingesetzt haben. Hoffen wir, dass niemand von ihnen ohne eine neue Arbeit bleibt. Zu tun gibt es ja mehr als genug – nicht nur in der Integrationsarbeit.

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