Projekte und Angebote in Linden-Limmer

Medizinische Versorgung für Geflüchtete und Menschen ohne Papiere

Krank und keinen Krankenschein?

Wer krank ist braucht ärztliche Hilfe. Aber nicht jeder der krank ist, hat auch einen Krankenschein. Medizinische Versorgung darf aber nicht abhängig sein vom Aufenthaltsstatus und ob man einen Krankenschein hat. Zwei Initiativen schaffen Abhilfe für alle Menschen ohne Papiere.

Beide Angebote stehen nicht nur Geflüchteten sondern allen Menschen offen, die aus der gesetzlichen Krankenversicherung „gefallen“ sind.

Anonymer Krankenschein

Um die medizinische Versorgung für Geflüchtete sicherzustellen, hat der Niedersächsische Landtag 2014 die Einführung eines anonymen Krankenscheins beschlossen. Damit können auch Menschen ohne Papiere medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Der Verein Gesundheitsvorsorge für Papierlose e.V. hat im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, 30451 Hannover eine Vergabestelle eingerichtet.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr: 09:00 bis 11:00 Uhr, Do 13:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Kontakt: (0511) 92 06 61 04 und (0176) 27 25 20 26, Fax: (0511) 92 06 61 95,
Mail: hannover[at]anonymerkrankenschein.de

Zum weiterverteilen: Visitenkarte Anonymer Krankenschein (PDF), Info-Falter Anonymer Krankenschein (PDF)

Faltblatt der Bundesärztekammer mit Informationen über Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus („Menschen ohne Papiere“, „Papierlose“). Die Informationen richten sich vorrangig an Arztpraxen und Krankenhäuser.

Anonyme medizinische Versorgung

Medinetz Hannover

Medinetz Hannover bietet anonyme ärztliche Versorgung, soweit möglich auch kostenlos.

Das Medinetz Hannover ist auf Spenden und ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Auch die Hilfe von Nicht-Medizinern ist herzlich willkommen.

Mehr Informationen hier.

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