Beobachtet

Hilfe für Flüchtlinge. 1989 von einem Syrer.

1989 ging ein Syrer in die deutsche Botschaft in Damaskus, um einen Monatslohn für flüchtende DDR-Bürger zu spenden. Er hatte in der Zeitung Berichte gelesen und war berührt.

Ich weiß nicht, wieviele DDR-Bürger damals „rübergemacht“ haben. Sicher ist nur: geschadet hat es Deutschland nicht. Und es gab weder „besorgte Bürger“ noch „Asylkritiker“. 1989.

Ich weiß auch nicht, ob der Syrer mit dem großen Herz für deutsche Flüchtlinge heute noch lebt. Sicher ist nur, dass die deutsche Botschaft in Damaskus schon lange für den normalen Besucherverkehr geschlossen werden musste. Dass Damaskus, ganz Syrien in Terror und Schutt versinkt.

Wer im Ausland würde heute noch, nach Tröglitz, Freital, Heidenau… für Deutsche spenden wollen?

Die Geschichte des mitfühlenden Syrers ist überprüft und bestätigt:

Der Journalist Martin Speer war im Herbst 1989 selber als Flüchtling in der Prager Botschaft.

Die Antwort vom Auswärtigen Amt.

Quelle: AA gräbt Fall von 1989 aus: Flüchtlingshilfe umgekehrt: Syrer spendete für DDR-Flüchtlinge – Politik – Tagesspiegel

Foto: picture-alliance/ dpa via Tagesspiegel

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