Beobachtet Praxis

Flüchtlinge retten eine Stadt – Kleines Wunder in der US-Provinz

Quelle: Flüchtlinge retten eine Stadt – Kleines Wunder in der US-Provinz | WDR Weltweit Video | ARD Mediathek

Die Reportage zeigt einen interessanten Einblick, wie die kleine Stadt Utica in der Nähe von New York mit Flüchtlingen umgeht. Interessant vor allem, weil die USA ein klassisches Einwandererland sind und in Sachen Integration ganz anders „ticken“.

Ein deutlicher Unterschied: Die Neuankömmlinge können, ja müssen, sich sofort Arbeit suchen. Der Gedanke dahinter ist aber wohl weniger der von „Integration durch Arbeit“, als vielmehr der, „vom Tellerwäscher zum Millionär“ und „hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“.

Ins Grübeln bringt mich die Episode des Sudanesen, der einen einfachen Job in einer Gärtnerei bekommen hat. Durch seine Hartnäckigkeit, immer wieder hat er den Unternehmer angesprochen. Mit seinem kleinen Gehalt versorgt er seine große Familie, für die er ein Haus braucht und sucht. Er scheint zufrieden zu sein und zeigt sich sehr optimistisch. In seiner Heimat war der Sudanese Professor für Landwirtschaft. Ein Landwirtschaftsprofessor als Hilfskraft in einer Gärtnerei?

Was meinen Sie: Kann man auf Dauer glücklich werden, wenn man sich mühselig und knapp weit unter seinen Möglichkeiten durchschlägt? Wird hier Potential verschenkt? Ist das demütigend oder „Hauptsache eine Chance“? Wird hier eine Notlage ausgenutzt (wenn auch vielleicht nicht vorsätzlich)?

Weitere Informationen zur Sendung:

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